Der Landesparteitag möge zur Weiterleitung an den Bundesparteitag beschließen:
Die SPD und die SPD Bundestagsfraktion werden aufgefordert, sich einzusetzen, dass Kinder und Jugendliche erst ab dem vollendeten 15. Lebensjahr Zugang zu sozialen Medien erhalten.
Die SPD soll sich dafür einsetzen, dass:
- der Zugang zu Internet-Plattformen für Kinder durch hohe Hürden und ggf. gesetzliche Regelung erst ab dem 15. Lebensjahr möglich ist,
- Prävention und Aufklärung für Eltern, Schulen und Kinder gestärkt werden,
- Medienkompetenz gezielt gefördert wird, damit Jugendliche die Chancen digitaler Medien verantwortungsvoll nutzen können.
Zunahme der Nutzung: Während der Corona-Pandemie haben viele Kinder bereits im Grundschulalter regelmäßig Smartphones und Social Media genutzt.
Negative Auswirkungen: Frühzeitiger Social-Media-Konsum führt zu deutlich schlechteren schulischen Leistungen, Konzentrationsproblemen, Ablenkung vom Lernen und einer Beeinträchtigung der persönlichen Entwicklung.
Soziale und emotionale Folgen: Kinder werden durch exzessive Nutzung teilweise aggressiv, emotional instabil oder stark abhängig von digitalen Medien. Dies gefährdet ihre Chancen auf eine gesunde persönliche und berufliche Entwicklung.
Schutz und Förderung: Ein geregelter Zugang ab 15 Jahren schützt Kinder, unterstützt Eltern und Schulen und schafft die Grundlage für eine verantwortungsvolle Nutzung digitaler Medien.