Der Landesparteitag möge beschließen:
Der Senat wird aufgefordert, im Rahmen der künftigen Haushaltsplanung für den Bereich ‚Seniorinnen und Senioren‘ die entsprechenden Rahmenzuweisungen jährlich dynamisch an Preisentwicklung und Bevölkerungsentwicklung der über 60-jährigen zu koppeln, sodass sowohl der vollständige Inflationsausgleich als auch der demografisch bedingte Mehrbedarf strukturell berücksichtigt werden.
Laut Demografie-Konzept ist mit einer immer stetig wachsenden Gruppe der Seniorinnen und Senioren in der Gesellschaft zu rechnen, derzeit sind es fast 430 000 ab 60 Jahren. Der Senat geht selbst davon aus, dass bis 2035 ca. 14,5% der Hamburger Bevölkerung mehr zu den Senioreninnen und Senioren gehören wird. Daher ist einzuplanen, dass für diese Gruppe mehr Begegnungsräume, Beratungsstellen u. ä. nötig werden. Derzeit ist aber nicht zu sehen, dass dieser Entwicklung Rechnung getragen wird, denn die verfügbaren Summen (3,3 Mio.) sind für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 unverändert geblieben.