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ME/CFS- und Long-Covid
Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) – und Long-Covid-Betroffene werden in Hamburg hauptsächlich durch niedergelassene Ärztinnen, Ärzte und Fachärztinnen, Fachärzte gut versorgt. Das UKE führt zahlreiche Studien zur Erforschung dieser Krankheitsbilder durch. Wir führen die Hilfen für die Betroffenen in Hamburg zusammen und erweitern das Spektrum der Angebote. Wir bauen dabei auf die Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung.
Die Myalgische Enzephalomyelitis/das Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) ist eine chronische Multisystemerkrankung. Das Leitsymptom ist eine nach Belastung einsetzende starke Zustandsverschlechterung, die als post-exertionelle Malaise bezeichnet wird.
Long COVID bezeichnet vorübergehende oder dauerhafte gesundheitliche Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion. Eine einheitliche Definition liegt bislang nicht vor. Eine akute COVID-19-Erkrankung dauert in der Regel bis zu vier Wochen, sie kann allerdings, etwa bei erforderlicher stationärer Behandlung auf einer Intensivstation, auch mehrere Monate anhalten. Längerfristige Symptome, die über diesen Zeitraum hinaus bestehen oder zusätzlich auftreten, werden oft als Long COVID (bis 12 Wochen) oder Post-COVID-Syndrom (länger als 12 Wochen) bezeichnet.
Die Ausprägungen von Long COVID sind sehr unterschiedlich. Sie umfassen eine Verschlechterung bestehender Krankheiten, neu aufgetretene Erkrankungen, Organschäden und postinfektiöse Symptome. Häufige Symptome sind Fatigue (eine starke Entkräftung), post-exertionelle Malaise (Zustandsverschlechterung nach Belastung), Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit und autonomer Körperfunktionen, Atembeschwerden sowie mehrere Arten von Schmerzen.
Die genauen Krankheitsmechanismen sind unbekannt. Beschrieben werden vor allem Störungen des Immunsystems, des Nervensystems, der Durchblutung, des Stoffwechsels und des Magen-Darm-Trakts. Die Behandlung richtet sich nach den jeweiligen Ausprägungen. Eine ursächliche Therapie gibt es nicht, einige Symptome können jedoch gelindert werden.
Zur Verbreitung gibt es verschiedene Schätzungen. Long COVID betrifft Erwachsene häufiger als Kinder und Jugendliche. Frauen haben ein höheres Risiko als Männer. Langzeitfolgen kommen nach schwerem Krankheitsverlauf häufiger vor, können aber auch nach mildem Verlauf oder einer unbemerkten Infektion auftreten. (Wikipedia)
Durch die Bündelung der Forschungserkenntnisse und deren Transfer in die Praxis entstehen neue und wirksame kurative Möglichkeiten zur Bewältigung der langfristigen individuellen Folgen der Corona-Pandemie.
ME/CFS- und Long-Covid
Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) – und Long-Covid-Betroffene werden in Hamburg hauptsächlich durch niedergelassene Ärztinnen, Ärzte und Fachärztinnen, Fachärzte gut versorgt. Das UKE führt zahlreiche Studien zur Erforschung dieser Krankheitsbilder durch. Wir führen die Hilfen für die Betroffenen in Hamburg zusammen und erweitern das Spektrum der Angebote. Wir bauen dabei auf die Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung.